Daten gegen Geld mit der App von auskunft.de

Die neue App der regionalen Suchmaschine auskunft.de wurde im Februar im Beisein von NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart der Öffentlichkeit präsentiert und zur Nutzung freigegeben.

Die Anwendung verfolgt das Prinzip Daten gegen Geld. Suchmaschinen brauchen Daten, um ihr Angebot attraktiver zu machen. „Das gilt für alle, also auch für Google & Co“, so Fabian Brüssel, Geschäftsführer von Alpha9 Marketing.

Die Nutzung der App sei einfach und erfolgt intuitiv, heißt es in einer Pressemitteilung. „Einmal angemeldet hat man seinen persönlichen Account, über den man sich identifiziert. Nutzer können mittels App Informationen über Anbieter und Kauferlebnis hochladen. Diese sind dann von anderen Nutzern einsehbar und dienen der Orientierung, wie man dies bereits von anderen Portalen kennt. Grundsätzlich ist für die regionale Suchmaschine ein ehrlicher Umgang mit Kundendaten von zentraler Bedeutung.“

Die Entlohnung für die hinterlassenen Daten erfolge in Stellar-Lumen, einer Kryptowährung, die gegen Euro getauscht werden kann. Jeder angemeldete Nutzer bekomme eine eigene Geldbörse, in der er seine Entlohnung ansparen kann und über die er frei verfügen kann. Aktuell kann die gesammelte Kryptowährung auch an den kinderherzen – Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzzentren gespendet werden.

Mittelfristiges Ziel von auskunft.de sei es, als regionale Suchmaschine einen Beitrag zur engeren Vernetzung des digitalen und stationären Angebotes als Mehrwert für klein- und mittel-ständische Anbieter zu schaffen. „Auf auskunft.de sieht man nach dem Einloggen auf den ersten Blick, welche Anbieter im Umkreis des Standortes zu finden sind und lernt bislang unbekannte Alternativen kennen.

Die Anbieter selbst sind mit einem Klick zu finden, ohne dass sie sich selbst um eine Aktualisierung ihrer Daten kümmern müssen, denn das macht aus-kunft.de mittels hauseigener entwickelter Crawling-Technologie automatisch“, teilt das Unternehmen mit.

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Kongress über betriebliches Gesundheitsmanagement auf dem Petersberg am 7. und 8. Mai

„Health on TOP 2019: Betriebliches Gesundheitsmanagement in einer smarten Unternehmenswelt“ – so lautet der Titel eines BGM-Kongresses, den die Petersberger Akademie am 7. und 8. Mai 2019 in dem frisch renovierten Steigenberger Grand Hotel veranstaltet.

Während der zweitägigen Veranstaltung, die zum 16. Mal stattfindet, erfahren die Teilnehmer in zahlreichen Seminaren und Vorträgen von Wissenschaftlern, BGM- Experten und Praktikern aus den Unternehmen, wie ein modernes Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) die Arbeitsatmosphäre und den Erfolg von Unternehmen positiv beeinflusst.

Außerdem lernen sie Maßnahmen, Methoden und Medien kennen, mit denen Unternehmen auch in einer von rascher Veränderung und sinkender Planbarkeit geprägten Arbeitswelt die Gesundheit und Leistungskraft ihrer Mitarbeiter nachhaltig fördern und bewahren können.

Kongressprogramm.

Neues Führungs-Trio für sozial engagierte Unternehmen in Bonn und Rhein-Sieg

Die Bonner Regionalgruppe der Gemeinschaft sozial engagierter Unternehmen hat ein neues Führungs-Trio bestimmt. Neben den beiden Initiatoren Wilfried Thünker vom Business Center DER THÜNKER und dem Vermögensberater Hartmut Noll wird künftig Petra Richter-Hartz die Geschicke der Gruppe lenken und organisieren. Es geht vor allem darum, die Treffen der Unternehmer zu planen und vorzubereiten sowie deren Ideen nach einer Findungsphase in konkrete kreative Spenden-Projekte für soziale Initiativen in der Region umzusetzen.

Beim Gruppen-Treffen haben sich einige Bonner Unternehmer bereit erklärt, ausgemusterte Mobiltelefone und Tablets von Mitarbeitern, Kunden oder Besuchern und deren Familien oder Bekannten zu sammeln. Die Sammlung findet in Kooperation mit der Deutschen Telekom und unter Verwendung spezieller Sammelboxen statt. Für jedes gesammelte Telefon erhält die vom Unternehmer-Netzwerk unterstütze Stiftung „It’s for Kids“ einen Euro. Der Erlös fließt anschließend von der Stiftung in Initiativen und Projekte, die gezielt benachteiligte, vernachlässigte oder missbrauchte Kinder in der Region Bonn/Rhein-Sieg fördert. Jüngsten Schätzungen zufolge liegen allein in Deutschland fast 130 Millionen alte und ungenutzte Mobiltelefone in Schränken und Schubladen.

Richter-Hartz regte darüber hinaus eine Sammlung ausrangierter Telefone auch am Rande von Konzerten oder anderen Sport- und Großveranstaltungen wie zum Beispiel auf dem Bonner Kunst!Rasen oder dem Kölner Roncalliplatz an. Wie diese logistische Herausforderung noch in diesem Jahr umgesetzt werden kann, soll bei den nächsten Treffen besprochen werden. Es findet am 18. März im Sportpark Visiolife im Bonner Marriott Hotel statt. Weitere Informationen und Anmeldung beim Business Center DER THÜNKER unter E-Mail info@buero-bonn.de oder Telefon (0228) 26730.

Wird es Räume geben ohne Öffentlichkeit? Das große Zeitungssterben und die Konsequenzen #RheinlandRunde

In den kommenden Jahren werden Zeitungen verschwinden, schreibt Markus Brauck in einem Spiegel-Kommentar:

„Es werden Titel eingestellt und Redaktionen nicht mehr berichten. Und diese Lücke werden nicht mehr nur Journalisten zu spüren bekommen. Sondern Stadträte, über deren Arbeit niemand mehr berichtet. Bürger, die über ihre Gemeinde nichts mehr erfahren. Es wird Räume geben ohne Öffentlichkeit. Räume, die sich der Kontrolle entziehen, die Öffentlichkeit bedeutet. Räume ohne öffentliche Debatte, ohne öffentliche Politik. Eine WhatsApp-Gruppe macht noch keinen Journalismus.“

Neue journalistische Dienste würden diese Lücke bislang nicht füllen.

„Sie sind im Kleinen, im Kommunalen, so gut wie nie erfolgreich, weil ihnen das ökonomische Modell fehlt. Sie sind im Großen meist nur erfolgreich, wenn sie weniger auf Journalismus setzen und mehr auf Vermarktung. Die Digitalplattformen ‚Vice‘, ‚Buzzfeed‘ und ‚Huffington Post‘, die für einen neuen Journalismus stehen wollen, müssen gerade Hunderte Stellen streichen. Auch ihr Problem: das Geschäftsmodell.“

Wie wird sich das auf die Wirtschaftsberichterstattung auswirken?

Wir diskutieren das in der ersten #RheinlandRunde am 15. März.

Neuer Radweg soll durch Kleingärten führen

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Vereinsmitglieder lehnen Bau entlang der Schienen ab. Stadt erteilt Auftrag an Planungsbüro.

Philipp KÖNIGS G.A.

Kessenich. Westlich der Bahnschienen nahe der DB-Haltestelle UN-Campus plant die Stadt einen Lückenschluss des dortigen Radwegs zwischen Rheinweg und Hochkreuzallee. Doch es regt sich Widerstand gegen dieses Vorhaben. Der Kleingärtnerverein Bonn-Süd und die „Grabeländer“ haben nämlich Grundstücke der Stadt gepachtet, durch die sich der Asphalt ziehen würde.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist unklar, welche Auswirkungen ein solcher Weg auf die grüne Umgebung hätte. Nach Vorstellungen der Stadt sollte er die Maße eines Radschnellweges mit vier Metern Breite haben. Ein Mindestabstand zu den Gleisanlagen müsste ebenso gewahrt bleiben wie die Überlegung eines dritten oder sogar vierten Bahngleises der Deutschen Bahn zwischen Köln und Bonn berücksichtigt werden müssten.

Der örtliche Fahrradclub ADFC unterstützt den Bau. Sein verkehrspolitischer Sprecher Werner Böttcher hält die Weiterführung des Wegs westlich der Bahngleise „für eine attraktive und schnelle Verbindung“. Er betont, das…

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Vernetzen, Matchen und Kuratieren ohne weltweit führendes PR-Blabla #RheinlandRunde — ichsagmal.com

Die Querdenker der modernen Kommunikation und Interaktion sprechen über Unternehmen gerne als Medienplattformen, doch die meisten Kommunikationsabteilungen leben noch in einer Welt der vermeintlich kontrollierten und kontrollierbaren Kommunikation. So nehme ich das jedenfalls wahr. Belege: Social Web-Auftritte werden zentralisiert, da der scheinbare Wildwuchs an Abteilungsleiter- oder Themenkanälen nicht gewünscht wird. Man will mit einer Stimme…

über Vernetzen, Matchen und Kuratieren ohne weltweit führendes PR-Blabla #RheinlandRunde — ichsagmal.com

Dumont-Scoop und die Totengräber des Journalismus @ulrikesimon – #RheinlandRunde diskutiert Niedergang der lokalen und regionalen Medien — ichsagmal.com

Die Journalistin Ulrike Simon ist zurecht Stolz auf einen so genannten Scoop, der ihr vor einigen Tagen gelungen ist. Anhand von Verkaufsunterlagen konnte sie offenlegen, dass die DuMont Mediengruppe ihr gesamtes Zeitungsgeschäft verscherbeln will: vom „Kölner Stadt-Anzeiger“ und „Express“ über die „Berliner Zeitung“ und den „Berliner Kurier“ bis zur „Hamburger Morgenpost“ und der „Mitteldeutschen Zeitung“. […]

über Dumont-Scoop und die Totengräber des Journalismus @ulrikesimon – #RheinlandRunde diskutiert Niedergang der lokalen und regionalen Medien — ichsagmal.com

Industriestrategie von @PeterAltmaier braucht mehr Mittelstandsorientierung #DigitalLogeDirekt — ichsagmal.com

Die Stärkung des industriellen Mittelstandes sei von zentraler Bedeutung, da hier eine besondere Stärke unseres Landes liegt, so steht es im Papier „Nationale Industriestrategie 2030“ von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. „Viele mittelständische Unternehmen haben mit hoch spezialisierten Produkten und Anwendun­gen Teile des Weltmarktes ‚erobert‘ (Hidden Champions), verfügen über eine enorme tech­nologische Kompetenz und Wettbewerbsfähig­keit. Sie werden…

über Industriestrategie von @PeterAltmaier braucht mehr Mittelstandsorientierung #DigitalLogeDirekt — ichsagmal.com

@wiwo @BeatBalzli Ökonomen-Ranking Informatiker ist der beste Betriebswirt mit einem fantastischen CIO-Netzwerk — ichsagmal.com

Die Digitalisierung fordert alle Unternehmen und auch die akademischen Disziplinen heraus. Eine Antwort will die BWL im Strategischen Management liefern. Das dokumentierten jedenfalls vor rund zwei Jahren die Autoren Thomas Hutzschenreuter, Torsten Wulf und Dodo zu Knyphausen-Aufseß in einem Gastbeitrag für die FAZ. 31 weitere Wörter

über @wiwo @BeatBalzli Ökonomen-Ranking Informatiker ist der beste Betriebswirt mit einem fantastischen CIO-Netzwerk — ichsagmal.com

@Kartellamt prüft Übernahme des Grüne Punkt-Konzerns durch den Entsorgungsgiganten Remondis: „Großer Fall“ #GelbeTonne #GelberSacke

www.ne-na.me

Das Bundeskartellamt in Bonn wird die Übernahme des Grünen Punktes durch Remondis prüfen. Das berichtet der Fachdienst Euwid:

„DSD und Deutschlands führender Entsorger hatten am 19. November gemeinsam einen Antrag auf Rückverweisung bei der EU-Wettbewerbskommission gestellt. Brüssel hat die Prüfung gestern ganz an Deutschland verwiesen. Bereits am 5. Dezember hatte das Bundeskartellamt der Kommission mitgeteilt, dass Deutschland der beantragten Verweisung zustimmt. Der geplante Zusammenschluss muss nun beim Bundeskartellamt angemeldet werden. Die Bonner Wettbewerbshüter sprechen von einem ‚großen Fall‘. Erwartet wird eine vertiefte Prüfung, die bis zum Frühsommer dauern könnte. Remondis und die DSD-Gesellschafter hatten im September den Kaufvertrag unterzeichnet. Remondis will rückwirkend zum 1. Januar 2018 Deutschlands größten Betreiber eines Dualen Systems für einen Kaufpreis von knapp unter 150 Millionen Euroe vollständig übernehmen. DSD gehört bislang den Investoren Bluebay (55 Prozent) und HIG Capital (25 Prozent) sowie zu rund 20 Prozent dem bisherigen Management um Geschäftsführer Michael Wiener.“

Brancheninsider halten…

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