Digitale Thomasius-Akademie für Wissenschaft und Geselligkeit – Navigation in der Unübersichtlichkeit von Welt

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Gerade kam auf Facebook die Frage auf, wie man „Akademie“ neu denken könnte oder sollte. Darüber mache ich mir seit einiger Zeit intensiv Gedanken. Und die haben natürlich auch mit meiner Hochschularbeit zu tun:

Als Gegenentwurf zu traditionellen Institutionen habe ich die Gründung einer digitalen Thomasius-Akademie für Wissenschaft und Geselligkeit ins Spiel gebracht.

Warum gerade Thomasius? Weil Christian Thomasius Ende des 17. Jahrhunderts die Universität als politisches Experiment vorantrieb.

Die 1694 eingeweihte Universität Halle testete die Innovationsbereitschaft der Gelehrtenrepublik mit der Berufung des Versuchsleiters Thomasius: ein Philosoph, Zeitschriftenmacher und Ratgeber des galanten Lebens.

Kritikfähigkeit der Studierenden

Seinen Weg dorthin bahnte sich Thomasius mit einer Serie von akademischen Krawallen. Sein politisches Universitätskonzept beruhte auf Weltläufigkeit, Klugheit und Erfahrungsnähe, es sollte die Urteils- und Kritikfähigkeit der Studierenden fördern und Barrieren für den Zugang zu brauchbarem Wissen aus dem Weg räumen. Nachzulesen in dem Opus von Steffen Martus „Auflkärung“, erschienen im Rowohlt-Verlag. Überlieferungen…

Ursprünglichen Post anzeigen 333 weitere Wörter

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Veröffentlicht von gsohn

Diplom-Volkswirt, Wirtschaftsblogger, Livestreamer, Moderator, Kolumnist und Wanderer zwischen den Welten.

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